Visa-Ablehnungen für Jugendliche aus Ghana

 

Leider hat niemand der insgesamt 11 jugendlichen Teilnehmer*innen aus Accra/Ghana ein Visum für unsere Internationale Jugendbegegnung 29.04.-14.05.2018 in Deutschland erhalten! Nur der Gruppenbetreuer durfte nach Deutschland einreisen.

Wie kann es sein, dass ein deutsches Ministerium zivilgesellschaftliche Initiativen dazu auffordert, Jugendbegegnungen mit afrikanischen Ländern zu organiseren und diese nach sorgfältiger Projektantrags-Prüfung mit Steuergeldern fördert - und daraufhin eine deutsche Botschaft allen jugendlichen Teilnehmer*innen die Visa zur Einreise verweigert und alle Ablehnungen damit begründet, dass "der Zweck und die Bedingungen des beabsichtigten Aufenthalts nicht nachgewiesen werden konnte"?

Wir protestieren gegen die Visa-Ablehnungen und rufen die deutsche Regierung dazu auf, dringend die Abläufe zwischen den Ministerien zu koordinieren, für(!) die Umsetzung der SDGs zu arbeiten, junges zivilgesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen und Partner - insbesondere Jugendliche - mit Würde zu behandeln!

Das folgende Video zeigt einige Reaktionen von Menschen aus Hamburg und Accra, die in das Projekt eingebunden sind:

Hamburger Teilnehmende haben in den ersten Tagen unserer "Begegnung" - ohne unsere Gäste aus Accra | Ghana - dazu eingeladen über unser Projekt zu sprechen (Podcast in englischer Sprache).

 

Protest-Briefe, die wir an Außenminister Maas und an den Minister für Entwicklung Müller schickten, konnten bisher nicht zur Klärung einer unserer Fragen beitragen. Wir bleiben dran, unsere Situation und unsere Anliegen mit politischen Verantwortlichen zu diskutieren.

Wenn Sie uns unterstützen möchten oder zur Klärung beitragen können, kontaktieren sie uns!