Workshops

 
Workshopbeitrag aus Niedersachen

Herzlich Willkommen

Was brauchen (jugendliche) Ankommende? Was muss vorhanden sein? (Mindeststandards, Versorgung, Integrationshilfen, hilfreiche Projekte / Initiativen) Was muss politisch durchgesetzt werden? Was kann jede/r einzelne dazu beitragen? Wie können sich die Potentiale der Ankommenden trotz großer Herausforderungen entfalten? Wo braucht die aktive und unterstützende Zivilgesellschaft politische Unterstützung?
 
In diesem Workshop nehmen wir die Perspektive der Jugendlichen in den Blick, die gerade in Deutschland angekommen sind.
Fragestellungen, mit denen wir uns beschäftigen werden, sind:
Welche Umgebung finden die Jugendlichen vor? Stimmt diese damit überein, was ihre Wünsche und Bedürfnisse sind – welche sind das überhaupt? Was benötigen sie, um hier möglichst schnell Fuß zu fassen, welche Hilfeleistungen sind sinnvoll – und welche eventuell auch nicht und behindern eher?
Aus diesen ganzen Fragestellungen wollen wir ableiten, was uns wichtig ist, um es an die Politik weiter zu geben.

 

Workshopbeiträge aus Hamburg

Freizügigkeit, Europa und Migration

Von der Migration als Problem zur Freizügigkeit als unveräußerliches Menschenrecht! ... Bevor wir uns mit dieser Utopie auseinandersetzen, schauen wir uns an, welche Rechte, Gesetze und Regeln es in Bezug auf Migration in Deutschland und Europa gibt, inwiefern diese verhandelbar sind und welche Motivationen und Entstehungsgeschichten dahinter stecken.
Im Workshop wollen wir herausfinden inwiefern die Zukunft unserer EU so viel mit dem Umgang mit Geflüchteten zu tun hat? Außerdem: Welche guten Gründe gibt es, Migration als Chance und nicht als angstbesetzte Gefahr wahrzunehmen? Was können wir selbst tun, um rassistische Stimmungsmache zu erkennen und dieser entgegenzutreten? Und: Was denkst Du über Freizügigkeit als Menschenrecht?


Ankommen in Deutschland - Bildung und Ausbildung

Bildung ist der wichtigste Schlüssel zum Eintritt in jede Gesellschaft. Wie kommen junge Geflüchtete an diesen Schlüssel? Mit einer guten Schulbildung. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ihnen die Türen in die Berufswelt verschlossen bleiben. Viele junge Geflüchtete möchten sich schnell integrieren. Sie wollen mitmachen und teilhaben am Leben in Deutschland, sie wollen eine Ausbildung und arbeiten. Doch ihr Weg ist schwierig: Da ist die neue Sprache, der Papierkram und die vielen Formalitäten. Probleme macht auch die Unsicherheit, überhaupt in Deutschland bleiben zu können, das oft lange Warten und oft auch das Misstrauen und die Unwissenheit der Arbeitgeber*innen.
Ankommen in einem fremden Land braucht Zeit. Und Arbeit ist ja noch nicht mal alles.  – Wie lässt sich dieser Prozess des Ankommens begleiten? Wie können junge Flüchtlinge ihre in der alten Heimat erworbenen Gaben, Talente und Fähigkeiten in dem neuen Land einbringen und auf ihnen aufbauen? Wie stärkt man junge Migrant*innen in ihren Zielen, Träumen und Wünschen? Welche Hilfsangebote gibt es schon und wie können diese verbessert werden? Wie können sich junge Geflüchtete und die Mitarbeiter*innen in Betrieben und Firmen überhaupt begegnen und kennenlernen? Und was kann und muss die Politik dafür tun?
Auf diese und anderen Fragen versucht der Take-5-Workshop Antworten zu finden.

 

Workshopbeitrag aus Schleswig-Holstein

The World at War - Ursachen von Flucht und Migration

The World at War - So drastisch formuliert es UNHCR, die Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen. Stimmt das wirklich?
Weltweit sind aktuell mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Hungersnöten. Nur ein kleiner Teil von Ihnen kommt nach Europa. Doch was bringt Menschen dazu ihr Haus, ihre Familie und ihre Heimat zu verlassen und sich auf eine lebensgefährliche Reise nach Europa zu begeben.
Dieser Workshop wirft auf einen genaueren Blick auf die Situation von Geflüchteten und Migranten und die Gründe nach Europa zu kommen.

 

Workshopbeitrag aus Mecklenburg-Vorpommern

Wie wollen wir mit den jungen neuen Nachbarn leben?

Asyl ist ein Menschenrecht und soll ein menschenwürdiges Leben garantieren. Asyl kann man nur auf dem Boden eines Landes beantragen, in das man einreist. Will man dort bleiben…unabhängig von den Gründen, wandert man zu.
Zuwanderung kann auf Zeit oder auf Dauer erfolgen. Zuwanderung auf Zeit für „Asylberechtigte“ kann also nicht sinnvoll zur Diskussion stehen. -Wollen/brauchen wir Zuwanderung auf Dauer? Können wir uns Zuwanderung leisten? Können wir darauf verzichten? -Wie garantieren wir das Menschenrecht auf Asyl? Ist das Aufgabe des Staates oder der gesamten Gesellschaft? Wie arbeiten diese zusammen? Wie müssten sie zusammenarbeiten? -Welche Probleme entstehen regelmäßig, welche in der konkreten Situation jetzt in den norddeutschen Bundesländern, in Bezug auf Integration oder Inklusion der Neuen in die Gesellschaft? (Land/Kommune/Organisation/Firma…).
Was können wir als Jugendliche tun, um mitzuhelfen, die jungen neuen Nachbarn in unser Zusammenleben in der Kommune und im Land zu integrieren/inkludieren/einzubeziehen? -Welche konkreten Angebote sind uns dazu bekannt?

 

Workshopbeitrag aus Bremen

Begegnung gestalten - Austausch fördern

Sich Kennenlernen, untereinander austauschen und zusammen für gemeinsame Interessen eintreten – klingt leicht, ist aber gerade dann keine Selbstverständlichkeit, wenn wir unterschiedliche Sprachen sprechen oder im Alltag Berührungspunkte erst entstehen.

In diesem Workshop probieren wir verschiedene Spiele aus, die uns Wege zu einem kreativen gemeinsamen Miteinander jenseits von Sprachbarrieren eröffnen. Außerdem diskutieren wir über die sozialen und politischen Bedingungen, die herrschen müssen, damit wir mit anderen Jugendlichen egal welcher Herkunft im Alltag in Kontakt kommen und gemeinsame Projekte starten können.